Beton überzeugt – im gesamten Materialkreislauf!

19.11.2016

Wo heute Beton produziert wird, ist alles durchdacht: Die „Zutaten“ kommen aus der Gegend, Ressourcen werden geschont, Verpackung entfällt, die Wege sind kurz – und die Industrie feiert Erfolge bei der Minderung von CO2-Emissionen.

Der Materialkreislauf stimmt und wird ständig optimiert. Auch der vermehrte Einsatz alternativer Energieträger und Rohstoffe trägt Früchte: Betonwerke arbeiten heute mit enorm hohem Wirkungsgrad. Es beginnt damit, dass die benötigten Naturmaterialien direkt aus der Umgebung kommen: Gesteinskörnungen aus Felsgestein oder Flusskies und frisches Wasser sind praktisch in ganz Österreich in ausreichenden Mengen vorhanden. Das schont die Umwelt und spart gleich in mehrfacher Hinsicht Energie und Ressourcen.

Dichtes Netz an Produzenten

Beton enthält also fast ausschließlich Stoffe, die aus der direkten Umgebung der Werke stammen – da muss nichts über tausende von Kilometern hergeschafft werden! Dazu kommt, dass flächendeckend produziert wird, weite Wege entfallen komplett. Das vermeidet die sonst so übliche Energieverschwendung beim Transport und vermindert aktiv Abgase. Dass Transportbeton oder konstruktive Fertigteile außerdem ohne Verpackung zum Kunden kommen, nützt ebenfalls unserer Umwelt.

Kaum Abfälle bei der Produktion

Dazu kommt: Bei der Produktion von Beton entstehen heute nur noch sehr wenige Abfälle. Längst können Reststoffe in den Prozess zurückgeführt werden: Zement, Schlämme, Prozesswasser, sogar ausgehärtete Betonreste. Das spart nicht nur Energie – sondern bares Geld, das dem Endverbraucher zugute kommt. Und der Ökobilanz: Denn abseits der Kostenrechnung schneiden Betonbauwerke auch aus ökologischer Sicht gut ab.

Recycling-Fähigkeit erhöht die Nachhaltigkeit

Die Recycling-Fähigkeit von Beton ist ein wichtiger Faktor in Bezug auf Nachhaltigkeit. So können natürliche Ressourcen geschont werden, da das „gebrauchte“ Material eine hochwertige Basis für neue Produkte darstellt: Beton altert eben nicht wie andere Baustoffe! Wiederverwendung statt Deponie – das tut auch der Landschaft gut. Nebenbei wird die Transportbelastung im lokalen Straßennetz auf ein Minimum reduziert, was ebenso die Emissionen senkt.

Kontinuierliche Fortschritte bei der Klinker-Produktion

Bei der Herstellung von Zementklinker muss Kalkstein entsäuert werden. Dabei wird Kohlendioxid freigesetzt. Die Zement- und Betonindustrie verbessert kontinuierlich die Prozesse bei der Produktion, um diese Emissionen zu verringern. Vor allem der vermehrte Einsatz von alternativen Energieträgern und Rohstoffen optimiert hier die Bilanz signifikant: Durch innovative Methoden werden industrielle Nebenprodukte, die sonst aufwändig entsorgt werden müssten, sinnvoll und umweltverträglich für die Produktion genutzt.