BMÖ-Kampagne 2017: Wie entstehen Fernsehspots?

Unsere Kampagne 2017 hat richtig eingeschlagen. Vor allem die Fernsehspots kamen sehr gut an. Nicht nur in der Branche wird also über die drei TV-Spots geredet – in ganz Österreich ist die neue „Beton-Familie“ inzwischen populär. Bleibt die Frage: Wie entsteht eigentlich ein Fernsehspot? Ein „Making Of“ zeigt das jetzt.

Als eine GfK-Studie den Erfolg der letzten Kampagne mit Karl „Mundl“ Merkatz und Julika wissenschaftlich belegte, kam der Verein Betonmarketing Österreich zu einer überraschenden Entscheidung. Das Motto lautete: Wir sind erfolgreich? Dann lasst uns doch alles anders machen!

Wie sich schnell herausstellte, war es genau die richtige Entscheidung. Als die Spots gedreht wurden, wusste das zwar noch niemand, aber es war bereits während der Dreharbeiten spürbar: Hier entsteht etwas Besonderes! Verantwortlich dafür waren gleich mehrere Faktoren: Das Team arbeitete äußerst professionell. Und die Familie, die das Casting für sich entscheiden konnte, war die perfekte Besetzung für den Baustoff Beton.

Familienidylle „in echt“

Zunächst einmal ist es äußerst selten, dass in einem Werbespot tatsächlich eine echte Familie auftaucht. Mutter, Vater, Tochter, Sohn – es ist kaum zu glauben, dass sich vor der Kamera wirklich eine komplette Familie zeigte. Und dann wurde auch noch in der Heimat der Vorzeige-Familie gedreht, nämlich im Bregenzerwald. Kein Wunder also, dass die Atmosphäre sehr entspannt war!

Zu drei Themen wurden Spots gedreht: In einem Film wurden die Vorteile von Sichtbeton dargestellt, in einem weiteren stand der Nutzen eines Betonkellers im Vordergrund – und schließlich ging das Filmteam auch noch die schwierige Aufgabe an, das innovative Thema „Heizen und Kühlen mit Beton“ bildhaft darzustellen. Gerade die thermische Bauteilaktivierung gilt als Zukunftsthema des Baustoffs Beton, da war ein Gelingen besonders wichtig.

Wer sich über das Drehen eines Werbespots ein paar Klischees vorstellt, liegt bezüglich der Dreharbeiten nicht falsch: Es musste schnell gehen, weil die angesetzte Zeit von Anfang an knapp war. Es ging hochkonzentriert zur Sache, weil die äußeren Umstände ein zügiges Arbeiten verlangten. Und es mussten immer alle Prozesse organisatorisch ineinandergreifen, weil jedes Rädchen wichtig war.

Drehen vor Ort – die perfekte Location

Gedreht wurde alles in einem einzigen Haus – mit Keller und Terrasse aus Beton. Der ideale Drehort also. Und das Wetter machte mit! Gerade bei den Außenaufnahmen lässt sich da nicht viel planen: Das Wetter muss eben stimmen. Die Tatsache, dass in einem echten Haus gedreht wurde, hatte Vor- und Nachteile. Die Vorteile: Alles ist echt, nichts wurde nur für die Spots aufgebaut, wie das sonst üblich ist. So sieht man die Vorteile des Baustoffs Beton also tatsächlich in Aktion. Die Nachteile: Vor allem der Kameramann musste in sehr beengten Verhältnissen arbeiten und eine Räumlichkeit darstellen, die ihm selbst versagt blieb.

„Making Of“ als spannendes Nebenprodukt

Durch den straffen Organisationsplan war also auch nicht viel Luft, um die Dreharbeiten ausführlich zu dokumentieren. Mehr zufällig entstanden ein paar Aufnahmen, die unsere Familie, das Team und die Helfer bei der Arbeit zeigen. Beim Drehen, bei der Vorbereitung, beim Entspannen. Das gerade macht diesen Film auf eigenartige Weise zur sehenswerten Dokumentation. Ohne klare Erzählstruktur, ohne Chronologie berichtet das „Making Of“ von arbeitsintensiven Dreharbeiten zu gleich drei TV-Spots und gewährt nahezu indiskrete Einblicke in die Welt des Werbefilms. Genug gesagt? Ja. Jetzt gilt es: Anschauen!