Sicheres Leben mit Wasser: Beton spielt seine Trümpfe aus!

30.08.2016
Beton und Wasser – zwei, die zusammen gehören: Denn mit Beton wird das Leben mit dem wichtigsten Element wesentlich einfacher! So ist die Versorgung mit Trinkwasser ohne Betonrohre gar nicht mehr vorstellbar.

Die positiven Beton-Eigenschaften und die Reinheit wunderbar frischen Wassers – das ist genau die richtige Symbiose! Unterirdische Leitungssysteme aus dem Baustoff haben gleich mehrere beruhigende Vorteile. Auch beim Bauen im Grundwasser gilt die Neutralität als oberstes Gebot.

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Beton im Naturraum: Fischwanderhilfen unterstützen den Kreislauf

Die ganze Vielseitigkeit zeigt sich dann, wenn das Gegenteil von Dichthalten verlangt wird: Beton kann nämlich auch wasserdurchlässig sein! Das ist besonders wichtig, wenn es darum geht, Befestigung und Entsiegelung unter ein umweltgerechtes Dach zu bringen – wie beim Hochwasserschutz. Rund ums Wasser zeigt sich Beton immer von seiner besten Seite. Vielseitig eben!

„Wasser ist der Urgrund aller Dinge“, sagte einst der Philosoph Thales von Milet. Dieser Satz hat seine Gültigkeit bis heute bewahrt. Dass es auch in Zukunft so sein wird, dafür sorgt Beton. Am besten ist es nämlich, das kostbare Gut kommt in Beton zu uns – in idealen „Wasserstraßen“!

Beton im Wasserbau: Perfekte Lösung

Durch vielfältige Eingriffe in den Wasserhaushalt beeinflussen wir den natürlichen Wasserkreislauf enorm. Die Wasserwirtschaft trifft hier eine große Verantwortung, sie muss den sorgsamen Umgang mit Wasser und dessen Schutz und Reinhaltung sichern. Der ökologische Zustand von Bächen und Flüssen muss weiter verbessert werden, die Ressourcen nachhaltig genutzt werden. Deshalb wird im Wasserbau auf Beton gesetzt – nur so können die vielfältigen Aufgaben gewährleistet werden: Bei so unterschiedlichen Themen wie Abwasserentsorgung, Gewässerschutz,  Fluss- und Kraftwerksbau zur Energiegewinnung und in der Landwirtschaft.

Wasser: Transport in Beton

 

Denn Beton kann bestens eingesetzt werden, um Wasser absolut neutral und gefahrlos zu transportieren. Selbst in den sensibelsten Einsatzbereichen fällt die Wahl immer häufiger auf den vielseitigen Baustoff. Dazu zählt die Trinkwasserversorgung: In unsichtbaren Leitungssystemen unter der Erde verkehrt das Wasser, das wir trinken, mit dem wir kochen, das wir nutzen – das Grund-Lebensmittel!

Rasengitter aus Beton: Regenwasser als Rohstoff

Beton: gut zu Wasser

Die unterirdischen Leitungssysteme profitieren in erster Linie von einem unschlagbaren Vorteil des Baustoffs: Beton laugt nicht aus. Durch diesesunkritische Auslaugverhalten kann er völlig unbedenklich für Rohre oder Schächte eingesetzt werden. Beton speichert Wasser – unter anderem Regenwasser – und dient in Kläranlagen zur Beförderung von Abwasser.

Bei all diesen vielfältigen Aufgaben halten Bauteile aus Beton den vielfältigen inneren und äußeren Beanspruchungen stand: bei Einbau, Betrieb und Wartung. Widerstandsfähigkeit, Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit überzeugen dabei restlos.

Beton hält das Wasser drinnen – und draußen

Sicherer geht’s nicht: Wassertransport durch Betonrohre

Einmal muss das Wasser drin bleiben, einmal draußen – die geforderten Eigenschaften sind da zwar vergleichbar, die Aufgaben aber äußerst vielfältig: Bauteile aus Beton werden als Barrieren an Flüssen und Küstenbereichen eingesetzt, zum Schutz vor Überschwemmungen. Sie schützen als Wellenbrecher und künstliche Riffe Küsten und Häfen. Häuser an Flussufern können standfest auf Betonpfählen gegründet werden. Und so genannte „floating homes“ eignen sich als schwimmende Häuser für Überflutungsbereiche. Der Baustoff, der das Schwimmen lernen kann, heißt natürlich Beton.

Befestigung und Entsiegelung – Aufgaben für Beton

Einerseits kann Befestigung Überschwemmungen vermeiden und Siedlungen schützen. Auf der anderen Seite verhindern versiegelte Flächen das natürliche Versickern von Regenwasser. Die Folgen können brisant werden: Die Kanalisation wird überfordert, Hochwasser droht. Der natürliche Wasserkreislauf wird dadurch empfindlich gestört.

Dass Beton „entsiegeln“ kann, überrascht Experten längst nicht mehr: Die Entsiegelung selbst von großen Flächen gelingt am besten mit wasserdurchlässigen speziellen Betonpflaster-Systemen. Diese innovativen Pflastersteine, Rohre und Sickerschächte werden immer stärker für die Entwässerung von Städten verwendet. Sie regulieren den Ablauf des Regenwassers von Straßen und Pflasterflächen, verhindern so Wasserschäden in Kellern und Häusern – und lassen das Wasser auf ganz natürliche Weise versickern.

Auch Dränbeton hilft bei der Entwässerung, vor allem in Risikogebieten: Dieser hohlraumreiche Beton wurde speziell für Entwässerungsaufgaben entwickelt und unterstützt sogar die Neubildung von Grundwasser.

Mehr über die Bedeutung von Beton, wenn es darum geht, das Eindringen von Flüssigkeiten zu verhindern, lesen Sie hier.