Keller aus Beton: Mehr Wohnqualität – weniger Grundstücksfläche

Längst ist der Keller nicht mehr Lagerraum unlieb gewordener Dinge. Ganz im Gegenteil: Seine flexible Nutzbarkeit macht ihn zum hochwertigen Wohnraum, der sich den Bedürfnissen der Bewohner anpassen kann und gleichzeitig hilft, Energie zu sparen. Das rechtfertigt die zusätzlichen Ausgaben für den Bau eines Kellers, die mit rund fünf Prozent der Baukosten ohnedies günstig ausfallen, den Wert der Immobilie jedoch wesentlich steigern. Eine Investition mit langfristigem Nutzen also, die sich in jeder Hinsicht lohnt!

 

Kellerausbau

Kellerausbau

Baugrund ist teuer, wird immer knapper und sollte daher optimal genutzt werden. Das Bauen in die Tiefe ist dabei ein bewährtes Instrument und ermöglicht, die Netto-Nutzfläche in einem Haus wesentlich zu erweitern, ohne die umliegende Grundstücksfläche anzutasten.

Man gewinnt nicht nur zusätzlich wertvollen Wohnraum, sondern auch größere Flächen für Garten und Terrasse. Dies kommt vor allen kleinen Grundstücken zugute, wo mit einem Keller oft erstaunliche Raumwunder und Freiflächen entstehen, die nachhaltig höchste Lebensqualität bieten.

Flexible Nutzung

Ob Technikraum für moderne Heizsysteme, Platz für die Waschmaschine oder klassischer Stauraum, im Keller können nicht nur Funktionen – die zum Wohnen zwar notwendig sind, die man aber gerne aus dem Wohnbereich verbannt – untergebracht werden. Hier bietet sich die Möglichkeit Zusatzräume zu schaffen, die individuelle Wünsche erfüllen: von Fitnessraum, Sauna, Partyraum, Homekino oder Weinkeller bis zum Gästezimmer. Die Möglichkeiten der Nutzung sind vielseitig und lassen sich – entsprechend den Änderungen von Familienstruktur und Bedürfnissen der Bewohner – schnell und unkompliziert anpassen.

Sorgfältige Planung – kurze Bauzeit

Bereits in der Planungsphase muss entschieden werden, ob ein Keller gebaut werden soll, denn im Nachhinein ist dies nicht mehr möglich. „Dabei sind insbesondere drei wesentliche Punkte zu beachten: die Formation der Erdschichten, das Vorhandensein von Grundwasser und die spätere Nutzung – ob Lager oder Aufenthaltsraum“, so der Experte DI Franz Strobl, Geschäftsführer von Kammel Fertigkeller. „Damit der Keller dauerhaft trocken bleibt, sind auch die Auswahl der Materialien und die korrekte Ausführung wesentlich“, so Strobl, „zum Baustoff Beton gibt es hier keine Alternative“. Der Einsatz von Fertigteilen in Beton ist hier besonders vorteilhaft. Die einzelnen Elemente werden wetterunabhängig im Werk gefertigt, Fenster- und Türöffnungen, Installationschlitze oder Ablaufleitungen schon im Werk eingearbeitet. So lässt sich der Keller in ein bis zwei Tagen errichten. Und kürzere Bauzeiten bedeuten auch geringere Kosten.

Besseres Raumklima – niedrigere Heizkosten

Durch die Lage im Erdreich und die umfangreiche Speichermasse des Betons wirkt der Keller wie eine natürliche Klimaanlage und als thermischer Puffer für das gesamte Gebäude. Im Winter wird hier die Wärmeenergie durch die Masse und das umgebende Erdreich gespeichert, im Sommer wird die Wärme des Hauses abgeleitet. Die Temperaturschwankungen im Tag- und Nachtzyklus sind geringer und mit einer guten Dämmung von Außenwänden und Kellerdecke sinkt der Heizwärmebedarf für das gesamte Gebäude selbst bei Niedrigenergiehäusern um bis zu neun Prozent.

Und wenn in der heißen Jahreszeit die Temperaturen höher steigen als gewohnt – so wie wir es aus dem letzten Sommer kennen –, bietet ein kühler Wohnkeller die perfekte Ausweichmöglichkeit für erholsamen Schlaf. Der Bau des Eigenheims ist eine langfristige Investition und als solche ist es sinnvoll, alle unveränderbaren Bauteile auf längere Sicht zu planen. So rentiert sich der Bau eines Kellers nachhaltig: Für das Wohlbefinden, zur Einsparung der Energiekosten und zur Wertsteigerung der Immobilie.